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02. September 2016

EcoStep Ener­gie meets Verwaltung

Ein­zug des Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tems in Landesverwaltung

Die Hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung ver­folgt im Rah­men ihrer Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie das Ziel, die gesamte Lan­des­ver­wal­tung bis 2030 CO2–neu­tral zu stel­len. Durch Pro­gramme, Vor­ga­ben und die Moti­va­tion der Beschäf­tig­ten zu ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Ver­hal­tens­wei­sen soll die­ses ambi­tio­nierte Ziel umge­setzt werden.

Im CO2–Min­de­rungs– und Ener­gie­ef­fi­zi­enz­pro­gramm (COME), das 2012 gestar­tet wurde, sind die Ein­spa­rung von CO2–Emis­sio­nen sowie die Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz das Ziel.

Die Ener­gie­ver­bräu­che (Strom, Wärme und auch Was­ser) wer­den regel­mä­ßig erfasst, in der zen­tra­len Daten­bank EMIS (Ener­gie– und Medien-Informationssystem) zusam­men­ge­führt und bewertet.

Im Juli 2015 wurde dar­auf auf­bau­end ein Pilot­pro­jekt gestar­tet in dem in sechs hes­si­schen Lie­gen­schaf­ten das Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem EcoStep Ener­gie ein­ge­führt wurde. Dabei stand die Umset­zung des Manage­ment­re­gel­krei­ses Plan-Do-Check-Act in allen Pro­zes­sen im Vordergrund.

Manage­ment­re­gel­kreis Plan-Do-Check-Act


In einem ers­ten Schritt erfolgte eine Ist-Analyse in den teil­neh­men­den Lie­gen­schaf­ten. Es wurde schnell ersicht­lich, dass für die not­wen­di­gen Pro­zesse eines Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tems auch andere Orga­ni­sa­tio­nen bzw. die Schnitt­stel­len zu die­sen betrach­tet wer­den müs­sen. Dazu gehören z.B.

  • der Lan­des­be­trieb Bau und Immo­bi­lien Hes­sen (LBIH) als Betrei­ber der Lie­gen­schaf­ten und Ver­ant­wort­li­che für Baumaßnahmen,

  • externe TGM-Dienstleister als Unter­stüt­zung für den LBIH oder

  • die Ver­mie­ter oder Eigen­tü­mer der genutz­ten Gebäude.

Im Rah­men des Pilot­pro­jek­tes wur­den für die Lie­gen­schaf­ten auf der Grund­lage von vor­han­de­nen Anla­gen­da­ten abge­schätzt, wie hoch die Ver­bräu­che sind und Haupt­ver­brau­cher dar­aus abge­lei­tet. Außer­dem wur­den die Ten­den­zen der Ver­bräu­che (inner­halb eines Jah­res bzw. über meh­rere Jahre) gemein­sam mit den Nut­zern in den jewei­li­gen Lie­gen­schaf­ten ana­ly­siert und bewer­tet. Die Betrach­tung lie­ferte Hin­weise auf die Steue­rung von Kli­ma­ti­sie­rung oder ande­ren auto­ma­ti­sier­ten Anlagen.

Als Ergeb­nis der Ist-Analyse wur­den Instru­mente ent­wi­ckelt, die den Lie­gen­schaf­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Damit kann die Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Dienst­stel­len­lei­tung, der Lie­gen­schaft und den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des LBIH, die für den Gebäu­de­be­trieb ver­ant­wort­lich sind, ver­bes­sert werden.

Ein Ergeb­nis der Ist-Analyse war auch, dass die Wirk­sam­keit der tech­ni­schen und bau­li­chen Maß­nah­men nach der Umset­zung nicht aus­rei­chend sys­te­ma­tisch über­prüft wurde. Des­halb wurde eine Ver­bes­se­rung der Kom­mu­ni­ka­tion und der Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung ange­regt. Die­ser Pro­zess muss im wei­te­ren Pro­jekt der Ein­füh­rung von EcoStep Ener­gie kon­kre­ti­siert werden.

Zusam­men­fas­send kann für die Hes­si­sche Lan­des­ver­wal­tung fest­ge­hal­ten wer­den, dass es zahl­rei­che Instru­mente und Vor­ga­ben gibt, die eine kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung im Sinne eines Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tems ermög­li­chen. Durch die sys­te­ma­ti­sche Umset­zung von EcoStep Ener­gie konnte bzw. kann die­ser Pro­zess ver­ste­tigt wer­den. Damit wird ein wesent­li­cher Bei­trag zur Errei­chung des Ziels der CO2–neu­tra­len Lan­des­ver­wal­tung 2030 geleistet.

Hes­si­sches Minis­te­rium der Finanzen

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